Kündigung Arbeitgeber: Wie Sie richtig handeln!

Wenn Sie eine Kündigung vom Arbeitgeber erhalten, löst dies erfahrungsgemäß Sorgen über die künftige Lebensgrundlage aus und es entstehen vielfältige Fragen und Probleme, für deren Antworten und Lösungen wir Ihnen als Anwälte für Arbeitsrecht in Berlin mit unserer jahrzehntelangen Erfahrung zur Seite stehen.

MartenundGraner_Kontakt
Möchten Sie Ihre Kündigung anfechten und wissen nicht wie? Rufen Sie uns an unter 030 / 890644-0 oder schreiben Sie uns eine Nachricht an: info@marten-graner.de.

Es gilt nun die richtigen Schritte einzuleiten und die richtigen Weichen zu stellen, um wirtschaftlich Kündigungssituation sicher zu bewältigen und für Sie möglichst viele Vorteile zu erzielen.

Inhalt

  1. Was muss ich tun? – Die ersten Schritte!
  2. Warum ist eine Klage notwendig ?
  3. Warum zum Fachanwalt für Arbeitsrecht ?
  4. Was kann gegen meine Kündigung vom Arbeitgeber eingewandt werden?
  5. Wie läuft das Kündigungsschutzverfahren ab ?

Was muss ich tun? – Die ersten Schritte!

Wenn Sie eine Kündigung erhalten haben, empfiehlt es sich in einer Ersteinschätzung durch uns, Fachanwälte für Arbeitsrecht, überprüfen zu lassen, ob ein Vorgehen gegen die Kündigung angezeigt ist. Hierbei ist eine schnelle Kontaktaufnahme mit uns per Telefon oder per E-Mail unbedingt zu empfehlen, weil ab Zugang der Kündigung eine dreiwöchige Kündigungsschutzklagefrist läuft.

Sie erhalten dann kurzfristig einen Besprechungstermin in unseren modernen Kanzleiräumen,  in dem wir Ihnen alle wichtigen Fragen beantworten und bei dem wir das weitere gemeinsame Vorgehen besprechen. Sie können dies selbstverständlich auch in einen Telefontermin oder in digitaler Kommunikation erhalten.

Sie werden dabei sehr schnell merken, wie viel Sicherheit es Ihnen gibt, dass wir Ihnen als Anwälte für Arbeitsrecht in dieser Situation zur Seite stehen. Als weiteren ersten Schritt sollten Sie sich unverzüglich nach Erhalt der Endigung bei der Bundesagentur für Arbeit arbeitssuchend melden.

Warum ist eine Klage notwendig ?

Nach Ablauf dieser 3-Wochen-Frist ohne Klageerhebung gilt eine Kündigung im Regelfall als wirksam und kann regelmäßig nicht erfolgversprechend angegriffen werden.

Die Kündigungsschutzklage öffnet die Tür für vielfältige Verhandlungen mit dem Arbeitgeber. Regelmäßig wird über diese Verhandlungen dann eine Einigung mit einem optimalen Ergebnis erzielt. Inhalt einer solchen Vereinbarung sind regelmäßig

  • Abfindungen
  • Freistellungen
  • Regelungen zur Zeugnisnote
  • Regelungen zum offenen Urlaub
  • Regelungen zu Gehaltszahlungen und zum Bonus

Am Ende einer Kündigungsschutzklage kann jedoch auch eine Wiedereinstellung stehen.

Warum zum Fachanwalt für Arbeitsrecht ?

Bei uns erhalten Sie professionelle Beratung, Betreuung und Vertretung, weil wir von der Rechtsanwaltskammer geprüfte Spezialisten für Arbeitsrecht sind. Nur deshalb dürfen wir auch den Titel Fachanwälte für Arbeitsrecht tragen.

Aufgrund unserer Spezialkenntnisse, insbesondere bezüglich der arbeitsgerichtlichen Rechtsprechung, über die wir immer top aktuell informiert sind, haben wir taktische und strategische Handlungsmöglichkeiten, ein optimales Ergebnis für Sie zu erreichen, was nicht spezialisierte Anwälte Ihnen nicht bieten können.

Sie erhalten bei uns deshalb 100 % Arbeitsrecht auf höchstem Niveau, das wir für Sie optimal einsetzen werden.

Wir haben als spezialisierte Anwälte für Arbeitsrecht deshalb eine Fachkompetenz, die Ihnen auch eigene Internetrecherchen unter keinen Umständen bieten können.

Was kann gegen meine Kündigung vom Arbeitgeber eingewandt werden? 

Die Angriffsmöglichkeiten gegen Kündigungen sind vielfältig. Zunächst ist zu klären, ob das Kündigungsschutzgesetz Anwendung findet, was regelmäßig bei Arbeitgebern mit mehr als zehn Vollzeitbeschäftigten und einer Betriebszugehörigkeit von mehr als sechs Monaten der Fall ist.

Im Grundsatz heißt die Anwendung des Kündigungsschutzgesetzes, dass nicht Sie die Unwirksamkeit der Kündigung beweisen müssen, sondern das Arbeitgeberunternehmen die Kündigungsgründe im Einzelnen darlegen muss, aber eben nur, wenn Sie rechtzeitig Kündigungsschutzklage erhoben haben.

Deshalb ist die schnelle Kontaktaufnahme zu uns Fachanwälten für Arbeitsrecht so wichtig.

Kündigungen können unwirksam sein, weil:

  • die Kündigungsfrist nicht eingehalten wurde
  • Sonderkündigungsschutz besteht
  • die Kündigung ein Formfehler hat
  • kein betriebsbedingter Kündigungsgrund vorliegt
  • kein personenbedingter Kündigungsgrund vorliegt
  • kein verhaltensbedingter Kündigungsgrund vorliegt
  • der Betriebsrat nicht ordnungsgemäß beteiligt wurde
  • die Kündigung unverhältnismäßig ist
  • kein wichtiger Grund für eine fristlose Kündigung vorliegt
  • vor Ausspruch der Kündigung nicht abgemahnt wurde
  • keine ausreichende Sozialauswahl stattfand

Diese Punkte sind nur ein grober Überblick über mögliche Angriffe gegen die Kündigung. Im Rahmen einer Kündigungsschutzklage werden wir als Fachanwälte für Arbeitsrecht das Verfahren für Sie so führen, dass für Sie das bestmögliche Ergebnis erzielt wird.

Aber auch, wenn Sie in einem Kleinbetrieb beschäftigt waren, kann eine Kündigung häufig erfolgversprechend angegriffen werden.

Wie läuft das Kündigungsschutzverfahren ab ?

Wir erheben beim zuständigen Arbeitsgericht die Kündigungsschutzklage, wenn Sie uns hiermit beauftragen und die entsprechenden Unterlagen wie Arbeitsvertrag, Kündigungsschreiben usw. zur Verfügung stellen. Weil vor dem Arbeitsgericht ein beschleunigtes Verfahren gilt, erhält man relativ kurzzeitig einen Gütetermin, bei dem bereits eine gütliche Einigung erörtert und häufig abgeschlossen wird.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass nicht zuvor schon Verhandlungen aufgenommen werden können. Häufig ist es sogar möglich, ohne jemals vor Gericht zu erscheinen, eine Einigung im schriftlichen Verfahren zu schließen, bei dem alle wesentlichen Punkte verhandelt werden.

Die ganz große Mehrheit der Kündigungsschutzverfahren endet in einvernehmlichen Vergleichen. Nur wenn keine Einigung im Verfahren erzielt wird, spricht das Arbeitsgericht nach einem zweiten Termin im sogenannten Kammertermin ein Urteil, ob die Kündigung wirksam ist oder nicht.

Bilderquellennachweis: © Marten – Graner

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